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Seit ein paar Tagen esse ich normal. Und ich habe nicht mehr so großen Hunger. Liegts daran, dass ich mich glücklicher fühle, nach dem mir endlich auffiel warums mir schlecht ging in letzter Zeit? Wahrscheinlich schon.
Außerdem gehe ich wieder relativ regelmäßig ins Fitnessstudio. Heute morgen stand ich dort sogar Punkt acht auf der Matte und war die allererste dort! Wow… ich bin so stolz auf mich. Nur für eine Stunde, 40 Minuten Crosstrainer, 15 Minuten Innen- und Außenseite Schenkel. Und gleichzeitig hab ich ein Referat auswendig gelernt. Man kann seine Zeit im Fitnessstudio also durchaus auch anderweitig nutzen, habe ich festgestellt. Und wenn man dann so ins Lernen vertieft ist fällt einem auch nicht auf, wie lange man eigentlich schon am rumstrampeln ist. Sehr effektiv. Außerdem leisten auch Hörbücher einen sehr guten Beitrag zum Ausdauertraining.
Ich schaffe es sogar seit drei Tagen früh aufzustehn und tatsächlich mit nur 6 Stunden Schlaf auszukommen. Und siehe da, meine Tage werden plötzlich viel länger und ich merke, wie viel ich in der Zeit tun kann. Grade jetzt, bei meinem straffen Zeitplan, so kurz vor den Klausuren.
Komischerweise genieße ich diese Zeit aber gerade sehr. Der Leistungsdruck und die damit verbundene Tagesgestaltung verursachen bei mir ein besonderes Gefühl. Als würde ich ausgefüllter und intensiver leben. Gefällt mir sehr. Und plötzlich fühle ich mich auch in meinem Körper wieder wohler und ich weiß, dass es ab jetzt nicht mehr so weiter geht wie vorher. Ich will wieder schön sein. Schön, grazil, schlank und beneidet um meine Figur. Eben so wie vorher und nur nicht jetzt. Das Leben ist eigeteilt in Phasen und die letzte war einfach nicht meine Beste.
Gespeichert unter: Uncategorized | Schlagworte: bulimie, essstörung, essverhalten, hunger
Ich würde es nicht als Essstörung bezeichnen. Aber wahrlos Sachen ohne Hunger in sich hinein zu stopfen, ohne Hunger und ständig mit dem Gedanken an das Nächst-Essbare hat schon etwas Gestörtes. Das geht nicht erst seit kurzem so. Praktisch geht das seit 1 1/2 Jahren bei mir so. Hat kurz nach Anfang meines Studiums begonnen und seit dem gibt es Aufs und Abs. Tage, die ausgefüllt sind, mit der Suche nach Essbarem. Ich stopfe alles in mich hinein, obwohl ich keinen Hunger hab, ich es eklig finde und selbst überhaupt nicht verstehe, warum ich das mache.
Da kommt mir plötzlich Verständnis für Bulimiekranke auf und ich wünschte mir, ich könnte mir einfach mal den Finger in den Hals stecken. Zum Glück bleibts nur bei dem Gedanken daran. Mir ist sehr wohl bewusst, wie zerstörerisch diese Krankheit ist.
An anderen Tagen esse ich mal gar nichts. Oder fast nichts. Wenns klappt. Klappt in letzter Zeit immer seltener, daher wohl die paar Kilo mehr…
Aber wie zum Teufel bekomme ich ein normales Essverhalten zurücK?
Gespeichert unter: Uncategorized | Schlagworte: 63, Cellulite, Ernährungsplan, Ersatzbefriedigung, Frust
Ich bin 173 groß und war mein ganzes Leben schlank. Sehr schlank. Mal hielt man mich für dürr, mal knochig, mal gut, mal zu dünn, mal schön.
Jetzt bin ich 22. Und seit 4 1/2 Monaten habe ich 63kg und einen dicken Hintern. Und ich bin eine von denen, die mit den bösen Cellulite-Genen gestraft ist.
Klar, mit meinem BMI von 21 lieg ich immernoch im Normalgewichtsbereich. Aber wen interessiert das, wenn meine Schenkel aussehen wie wellige Salamis?!
63 kg ist mein absoluter Rekord. Ich hatte vor 2 Jahren mal 61. Das hat mich so geschockt, dass ich innerhalb von 2 Monaten auf 54,5 unten war. Sehr knochig, das geb ich zu. 2 Kilo mehr hätten es, laut anderer, schon sein dürfen. Aber ich habe mich wunderbar gefühlt. Ich meinte, ich würde nie wieder zunehmen. Dafür wäre ich doch viel zu eitel…
Jetzt muss ich feststellen, dass ich mich getäuscht habe. Und zwar gewaltig. 63 kg und ich passe nicht mehr in meine Jeans und Röcke. Das ist frustrierend. Und teuer noch dazu. Und außerdem trau ich mich nicht mehr ins Freibad oder an den Strand.
Wieso ich so zugenommen habe? Die Gleichung ist einfach: Männer + Enttäuschung = Frustessen
Ja… ich habe darin wohl eine Art Ersatzbefriedigung gefunden. Und abnehmen konnte ich bisher nur für Männer. Die absolut falsche Strategie, ist mir schon klar.
Jetzt will ich das jedenfalls anders schaffen.
Ich werde mich ab morgen früh wöchentlich wiegen und fotografieren und somit eine Art „Diät-Tagebuch“ führen. Diät soll es eigentlich nicht sein, sondern eine Art Ernährungsumstellung und Sport.
Ich bin Mitglied im Fitnessstudio und nehme mir vor, das jetzt öfter zu nutzen, also Ausdauer- und Kraftgeräte. Außerdem fahre ich gerne Fahrrad.
Ich nehme mir vor, keine Süßigkeiten mehr zu essen, dazu gehört Schokolade, Nutella, Gummibärchen, Chips etc. Einzige Erlaubnis: Maximal 2 Kugeln Eis alle zwei Tage.
Desweiteren nur noch Vollkornbrot, Vollkornnudeln, Gemüse, Obst, wenig Fett und Zucker und soweit möglich der Verzicht auf Fleisch.
Ich habs schonmal geschafft. Warum jetzt nicht wieder? Nur weil ich 2 Jahre älter bin? Das kann doch nicht sein!
Mein Ziel: 57kg. Das wären ca. 6kg, die ich zu verlieren habe. Wie lange das wohl dauert? Wir werden sehn…