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Seit ein paar Tagen esse ich normal. Und ich habe nicht mehr so großen Hunger. Liegts daran, dass ich mich glücklicher fühle, nach dem mir endlich auffiel warums mir schlecht ging in letzter Zeit? Wahrscheinlich schon.
Außerdem gehe ich wieder relativ regelmäßig ins Fitnessstudio. Heute morgen stand ich dort sogar Punkt acht auf der Matte und war die allererste dort! Wow… ich bin so stolz auf mich. Nur für eine Stunde, 40 Minuten Crosstrainer, 15 Minuten Innen- und Außenseite Schenkel. Und gleichzeitig hab ich ein Referat auswendig gelernt. Man kann seine Zeit im Fitnessstudio also durchaus auch anderweitig nutzen, habe ich festgestellt. Und wenn man dann so ins Lernen vertieft ist fällt einem auch nicht auf, wie lange man eigentlich schon am rumstrampeln ist. Sehr effektiv. Außerdem leisten auch Hörbücher einen sehr guten Beitrag zum Ausdauertraining.
Ich schaffe es sogar seit drei Tagen früh aufzustehn und tatsächlich mit nur 6 Stunden Schlaf auszukommen. Und siehe da, meine Tage werden plötzlich viel länger und ich merke, wie viel ich in der Zeit tun kann. Grade jetzt, bei meinem straffen Zeitplan, so kurz vor den Klausuren.
Komischerweise genieße ich diese Zeit aber gerade sehr. Der Leistungsdruck und die damit verbundene Tagesgestaltung verursachen bei mir ein besonderes Gefühl. Als würde ich ausgefüllter und intensiver leben. Gefällt mir sehr. Und plötzlich fühle ich mich auch in meinem Körper wieder wohler und ich weiß, dass es ab jetzt nicht mehr so weiter geht wie vorher. Ich will wieder schön sein. Schön, grazil, schlank und beneidet um meine Figur. Eben so wie vorher und nur nicht jetzt. Das Leben ist eigeteilt in Phasen und die letzte war einfach nicht meine Beste.
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